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Presse
03.09.2010 | MAZ "Westhavelländer" vom 03.09.2010
Das 20. Rathenower Stadtfest hat auch in diesem Jahr einiges zu bieten
VERANSTALTUNG: Feiern mit Jennifer Rush

RATHENOW - Mittlerweile sind die Vorbereitungen für das diesjährige Stadtfest vom 10. bis 12. September abgeschlossen. Die Künstler sind gebucht, die Veranstaltungen geplant und die Aufgaben verteilt. So wird das Stadtfest am 10. September um 20 Uhr offiziell von Bürgermeister Ronald Seeger eröffnet. Anschließend gibt die „Schlagermafia“ mit altbekannten und eigenen Liedern auf der Hauptbühne im Mühleninnenhof den musikalischen Auftakt.

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03.09.2010 | MAZ "Westhavelländer" vom 03.09.2010
Minister im Adler, Bürgermeister im Brennabor
hintergrund Zwei Rathenower haben ihre Oldtimer für die Eröffnung der neuen Ortsumgehung zur Verfügung gestellt

 

**Von UWE HOFFMANN
RATHENOW Zur feierlichen Eröffnung der neuen Ortsumgehung der B 188 für Rathenow gab es am Mittwochnachmittag noch ein besonderes Bild. Als erste Autos rollten zwei 80-jährige Oldtimer über den freigegebenen Straßenabschnitt. „Warum sollte bei der Straßenübergabe nicht mal was Besonderes sein“, sagte sich Alfred Krüger aus Bützer. Er rief Karsten Ziehm, Straßenmeister in Rathenow, an und der lud ihn und den Rathenower Erich Kny ein, mit ihren beiden Oldtimern die neue Straße einzuweihen.
Zur Begeisterung der vielen Schaulustigen, die das Ereignis verfolgten, standen nun der Adler Primus (Baujahr 1933) von Krüger und der Brennabor Ideal (Baujahr 1929) von Kny hinter dem schwarz-rot-goldenen Band auf der Straße. Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister, und Brandenburgs Infrastrukturminister Jörg Vogelsänger nahmen nach dem Durchschneiden des Bandes Platz im Adler. Das Wetter war ideal, um die Fahrt im sportlichen Cabrio zu genießen. Im Brennabor fuhr Bürgermeister Ronald Seeger mit. Und dann ging es über die 200 Meter lange neue Havelbrücke, den ca. 2,4 Kilometer langen neuen Straßenabschnitt entlang in Richtung Brücke nach Böhne.



 



03.09.2010 | MAZ vom 03.09.2010
DEBATTE: Jeder kann das große Los ziehen

Thilo Sarrazin beruft sich für sein Programm der positiven Selektion auf die Lernforschung der Psychologin Elsbeth Stern von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich. Sie lehnt diese Vereinnahmung ab. Das Interview führte Christian Geyer.

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02.09.2010 | MAZ "Westhavelländer" vom 02.09.2010
STRASSENBAU: Freie Fahrt auf der neuen B188
Gestern wurde die Umgehungsstraße offiziell freigegeben

 

RATHENOW - Jan Mücke und Jörg Vogelsänger begegnen sich gerne. Der eine ist parlamentarischer Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, der andere Infrastrukturminister im Land Brandenburg. „Wenn wir uns sehen, dann gibt es entweder einen ersten Spatenstich oder eine Übergabe“, sagte Jan Mücke gestern in Rathenow. Hier stand kein Spatenstich sondern die Freigabe der neuen B188-Umgehungsstraße auf der Tagesordnung. Und weil solche Straßenbauwerke nicht mehr regelmäßig im Westhavelland übergeben werden, waren Vogelsänger und Mücke auch die ersten, die auf der B188 fahren durften – in einem Oldtimer. Zuvor hatte Mücke gesagt, dass die Straße nicht nur für die Stadt Rathenow selbst wichtig ist: „Die neue B 188 verbindet zwei Bundesländer und soll die Stadt Rathenow später an die A 14 anbinden. Es handelt sich also um ein übergreifend bedeutendes Projekt.“ Minister Vogelsänger stellte die Vorteile für die Rathenower Einwohner in den Fokus seiner Ansprache. „Mit der neuen B188 entlasten wir 27 000 Menschen in Rathenow von Lärm und Abgasen.“ Die Innenstadt werde nun attraktiver für Einwohner und Gäste und die erfolgreiche Stadtsanierung könne fortgesetzt werden.




02.09.2010
BUGA 2015: „Wir erwarten eine Initialzündung“

 

 

In fünf Jahren soll in fünf Städten der Havelregion die Bundesgartenschau zu erleben sein. Viel ist davon noch nicht zu spüren zwischen Brandenburg an der Havel und Havelberg. Im Zweckverband tragen Vorsteherin Dietlind Tiemann und Geschäftsführer Michael Brandt Verantwortung. Mit ihnen sprachen Benno Rougk und André Wirsing.

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02.09.2010 | Leserbrief aus MAZ vom 02.09.2010
Jahrestag als Aufbruchssignal begreifen

 

**Schade, dass Herr Platzeck den 20. Jahrestag der Deutschen Einheit mit seinen Äußerungen zu einem „Anschluss“ der DDR so massiv entwertet. Damit mag er sich bei seinem linken Koalitionspartner anbiedern können. Für eine nach vorne orientierte Landespolitik, wie wir sie dringend brauchen, disqualifiziert er sich damit zunehmend. Verliert Platzeck nach Jahren der politischen Tätigkeit die Bodenhaftung und den Realitätssinn?
Sicherlich ist in der historischen Dimension dieses Ereignisses nicht alles optimal gelaufen, kann man sich da und dort rückblickend bessere Lösungen vorstellen. Aber: Was da in den wenigen Monaten geleistet wurde, sowohl innerdeutsch als auch international in den Zwei-plus-vier-Gesprächen ist nach wie vor beachtlich.
 


Quelle: Guido Quadfasel  

01.09.2010 | MAZ vom 01.09.2010
LANDTAG: Parlament befasst sich mit Vorwürfen gegen Speer

POTSDAM - Die Vorwürfe gegen Innenminister Rainer Speer (SPD) im Zusammenhang mit einem millionenschweren Grundstücksgeschäft in Potsdam beschäftigen nun auch den Landtag. Der Haushaltskontrollausschuss will dazu morgen in einer Sondersitzung den Minister befragen. Die Opposition zeigte sich mit den bisherigen Erklärungen des Innenministeriums und des von Helmuth Markov (Linke) geführten Finanzministeriums nicht zufrieden.

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IMMOBILIEN: Rainer Speer hat einiges zu erklären

Der Innenminister gerät nun auch wegen des Verkaufs einer Landesgesellschaft ins Zwielicht

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Quelle: Guido Quadfasel  

01.09.2010 | Leserbrief aus MAZ vom 01.09.2010
Griff in die politische Klamottenkiste

 

**Die unsäglichen Gedankenspaziergänge des Ministerpräsidenten entsprechen meiner Ansicht nach weder der Meinung der Mehrheit der Brandenburger noch der Ostdeutschen insgesamt.
Welche „gnadenlose Deindustrialisierung“ meint Herr Platzeck denn? Etwa die Stilllegung der Chemieanlagen bei Bitterfeld, die in unglaublichem Ausmaß unsere Umwelt zerstörten? Etwa die Industrien, die unwirtschaftlich produzierten, weil auf jeden Arbeitsplatz fünf Arbeitskräfte kamen, um Vollbeschäftigung vorzutäuschen? Etwa die Industrien, die kurz vor dem Zusammenbruch standen, weil aufgrund sozialistischer Planwirtschaft immer mehr erwirtschaftet werden musste, ohne dass in sie investiert wurde? Der Ministerpräsident übersieht, was seit der Wende alles getan wurde, um auch in Brandenburg neue, zukunftsorientierte Industriezweige aufzubauen, die es ohne die Leistung aller Deutschen so nicht gegeben hätte.
 


Quelle: Guido Quadfasel  

01.09.2010 | MAZ vom 01.09.2010
Von mutigen Ostdeutschen und verpassten Chancen

 

**Kanzlerin MERKEL lobt in Berlin den Mut der Bürgerrechtler, und Innenminister Thomas de Maizière räumt ein, dass seinerzeit nicht alles optimal lief.
BERLIN Bundeskanzlerin ANGELA MERKEL (CDU) hat am 20. Jahrestag der Unterzeichnung des Einigungsvertrages den Mut der Menschen in Ostdeutschland bei der Wiedervereinigung gelobt. „Der Mut war damals viel größer, als wir uns das heute vorstellen“, sagte sie gestern bei einem Festakt im Berliner Kronprinzenpalais. Besonders hob sie die Verdienste der Bürgerrechtler und jener hervor, die aus der DDR geflüchtet waren. Damals habe „die Demokratie in einem unglaublichen Maße gesiegt“.



 


Quelle: Guido Quadfasel  

31.08.2010 | MAZ "Westhavelländer" vom 31.08.2010
BUGA 2015: Verantwortliche äußern sich zu Brücke, Zweckverband und Arbeitsstand

 

RATHENOW - Die Diskussion über die Brücke, die zur Bundesgartenschau den Optikpark mit dem Weinberg verbinden soll, ebbt nicht ab. Hans-Jürgen Lemle, der in Rathenow die Buga-Projekte koordiniert, macht allerdings unmissverständlich klar, dass die Brücke Bestandteil eines kompliziert gepackten Bündels ist, das man nicht einfach wieder aufschnüren und neu packen kann. „Theoretisch geht alles, aber tatsächlich müssen dann viele andere Projekte, die in dem Förderantrag zur Brücke enthalten sind, neu überplant werden.“

 




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