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| 06.08.2010 - MAZ "Westhavelländer" vom 06.08.2010
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FINANZEN: Rathenow hofft auf zehn Millionen Euro
RATHENOW - Die beiden Anträge, die dem Gremium am Montag zur Entscheidung vorgelegt werden, sind millionenschwer. Zum einen geht es um die Fußgängerbrücke, die Weinberg und Optikpark miteinander verbinden soll. 9,2 Millionen Euro soll diese kosten. Geht der Förderantrag durch, kämen 7,2 Millionen Euro vom Land, den Rest müsste die Stadt aus eigener Kasse zuzahlen.
Der zweite Antrag betrifft die Gestaltung des Weinberges. Konkret geht es um fünf Einzelprojekte: Die Sanierung der historischen Friedhofterrassen, den Ausbau des Rhododendrontales, die Installation eines WC/Sanitärtraktes am Fuße des Bismarckturms, den Bau einer Sonnenterrasse ebendort sowie die Installation einer Kinderspielwelt mit Sommerrodelbahn in der Sandgrube am Südhang des Weinbergs. 3,7 Millionen Euro sind für diese Arbeiten veranschlagt. Das Land würde bei einer positiven Entscheidung drei Millionen Euro finanzieren, den Rest hätte die Stadt zu tragen.
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| 26.07.2010 - Leserbrief aus MAZ "Westhavelländer" vom 24.07.2010
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Es ging zu wie im Kindergarten
**Ich finde, dass der o.g. Artikel nicht objektiv genug auf den Inhalt eingeht. Argumente für die Seite der Verwaltung fehlten fast völlig und es kam ja so rüber, als ob der Antrag der alten Wahlkoalition ein Allheilmittel wäre, doch das ist er beileibe nicht. Wer dort war, hat doch schon die sich hochstreubenden Haare unserer Kämmerin gesehen, die alles wieder ausbaden muss. Keinesfalls seien die im Antrag von Linken, SPD, FDP und Pro Rathenow veranschlagten Eigenmittel allein schon für das Jahr 2011 sicher. Aber das scheint ja niemand hören zu wollen, die alte Lemle-Koalition funktioniert noch.
Da bleibt es weiterhin fraglich, ob am Ende vielleicht doch an der so wichtigen Erneuerung der Berliner Straße gespart werden muss. Vom Prinzip her ging es zu wie im Kindergarten. Man merkt, dass die Mehrheit immer noch verärgert darüber ist, dass ihr Kandidat Dr. Lemle die Wahl verloren hat. Und was macht man in solch einer Situation? Mit dem ehemaligen politischen Gegner kommunizieren? Nein, man spielt beleidigte Leberwurst und stellt wieder zusammen Anträge. Völlig isoliert wird dabei die CDU. Genau das, was man dieser Partei im Kreistag vorwirft, nämlich dass sie die Linke nicht beachtet, macht man einfach mal umgekehrt in der Stadtverordnetenversammlung. Gemeinhin bekannt aus Kindergartentagen. Eine weitere Kuriosität war, dass der erste Beigeordnete Dr. Lemle nicht den Vorschlag der Verwaltung verteidigte, sondern den der antragstellenden Parteien. Ein Schelm, wer da Böses denkt. Es sollte doch um die Sache gehen und nicht um offene Rechnungen aus der Vergangenheit. Um Inhaltliches ging es aber dann doch noch und auch wie vom Autor des o.g. Artikels wurde behauptet, „ein Verzicht der Brücke wäre eine Bankrotterklärung für die Stadt.“ Als ob Rathenow untergeht, wenn keine Prestigebrücke nach Rathenow kommt. Es kann doch nicht immer nur darum gehen, die meisten Fördermittel abzusahnen, sondern man muss vernünftig investieren. Bei ca. sieben Millionen Euro Kosten für eine Brücke wären das 1,4 Millionen Eigenanteil! Und wer weiß schon, ob es dabei bleibt. Könnte mit diesem Geld nicht etwas Sinnvolleres angestellt werden? Des Weiteren wurden doch schon extra Grundstücke gekauft, um den Optikpark zu vergrößern und der Weinberg soll doch nicht aus der Buga herausgenommen werden. Es soll nur nicht mehr so viel Geld dorthin fließen und über eine andere Verbindung vom Schwedendamm zum Weinberg nachgedacht werden. Wer soll das auch alles nach der Buga bezahlen? Die Pflegekosten für den Weinberg und für eine Brücke? Beim Optikpark muss jetzt schon ein hoher sechsstelliger Betrag dazu geschossen werden. Aber was soll erst nach der Buga passieren? Es scheint mir so zu sein, als ob von den älteren Herren der SVV noch niemand darüber nachgedacht hat. Es wäre ab 2016 ja auch nicht mehr ihr Problem, sondern das einer anderen, jüngeren Generation. Bleibt nur zu hoffen, dass das Buga-Geld wirklich sinnvoll investiert wird, die Berliner Straße auch wie angekündigt kommt und dass die Grabenkämpfe in der SVV ein Ende haben.
CORRADO GURSCH, Steckelsdorf
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| 05.07.2010 - MAZ "Westhavelländer" vom 02.07.2010
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Musizieren für eine neue Orgel
**Von ANNE MUSEHOLD
RATHENOW Am Mittwochabend hat in der St.-Marien-Andreas-Kirche in Rathenow das erste Benefizkonzert zugunsten der neuen Orgel stattgefunden. Das Konzert wurde von der städtischen Musikschule Rathenow organisiert. Gleichzeitig war die Benefizveranstaltung auch das Schuljahresabschlusskonzert der Musikschule.
Der Vorsitzende des „Fördervereins zum Wiederaufbau der St.-Marien-Andreas-Kirche“, Heinz-Walter Knackmuß, eröffnete das Benefizkonzert. „Die Kirche liegt mir sehr am Herzen, daher freue ich mich sehr über die Unterstützung der Musikschule“, erklärte er.
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| 05.07.2010 - MAZ "Westhavelländer" vom 02.07.2010
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Aktionsbündnis Rechte Gefahr nicht gebannt
**Von ANNE MUSEHOLD
RATHENOW Rechtsextremismus ist in unserer Region immer wieder ein Thema. Auch wenn es in letzter Zeit offensichtlich etwas ruhiger um die rechtsextreme Szene geworden ist, besteht kein Grund zur Entwarnung.
„Die Rechtsextremen finden immer öfter einen Weg in die Mitte der Gesellschaft. Nazis fallen oft nicht mehr als solche auf“, sagte Bürgermeister Ronald Seeger vorgestern auf dem Treffen des Aktionsbündnisses „Rathenow zeigt Flagge“. Auch der Kreistagsabgeordnete Felix Doepner von den Grünen hat ähnliche Beobachtungen gemacht. „Die Rechten entwickeln sich von Bomberjacke zu Schlips und Kragen. Nur weil die Nazis nicht mehr gleich zuschlagen, ist die Gefahr noch nicht gebannt.“
Alle waren sich einig, dass diese Entwicklung erschreckend ist, denn die Gefahr besteht vor allem darin, Rechtsextremisten nicht mehr sofort erkennen zu können. Das Ziel des Aktionsbündnisses ist es daher, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus zu bekämpfen und über die Gefahren aufzuklären.
So wurden in den letzten Jahren Gegendemonstrationen zu Naziaufmärschen gestartet, Flyer verteilt und Veranstaltungen für Jugendliche organisiert. Auch in diesem Jahr sind wieder einige Aktionen geplant: Am 10. Juli wird erneut das „Laut und Bunt“-Festival im Mühleninnenhof des Optikparks stattfinden. Auf dem Festival spielen verschiedene alternative Nachwuchs-Bands. Unter anderem treten Bands wie „Die toten Crackhuren im Kofferraum“ und die „Empty Guns“ auf.
Auch Mitglieder der Stadtverordnetenversammlung werden auf dem Festival vertreten sein. Des Weiteren wird am 11. September wieder der „Tag der Demokraten“ begangen. Die Veranstaltung ist gleichzeitig der Auftakt zur „interkulturellen Woche“.
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| 29.06.2010 - MAZ "Westhavelländer" vom 28.06.2010
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SANIERUNG: Freude über die neuen Gewölbe
RATHENOW - Immer wieder richteten die Besucher ihre Blicke hinauf zu den vier Sterngewölben im Hauptschiff der Sankt-Marien-Andreas-Kirche. Und immer wieder hörte man: „Ach, wie schön!“ Großes wurde innerhalb des letzten Jahres vollbracht. Die Kirche bekam ein neues Dach und im Innern wurden die Kreuzgewölbe originalgetreu wieder hergestellt. Sie verleihen der Kirche einen einzigartigen Anblick und wunderbare Akustik, so wie es ihre ersten Bauherren im Jahr 1562 gewollt haben. Mit Fördermitteln und einer einzigartigen Spendenaktion des Förderkreises zum Wiederaufbau der Kirche wurden die für das Dach und die Sterngewölbe notwendigen 800 000 Euro aufgebracht. Mit einem Festgottesdienst wurden die neuen Sterngewölbe gestern wieder „in Dienst ge-stellt“.
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| 29.06.2010
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CDU-Fraktion begrüßt die neue Diskussion
Die Rathenower CDU-Fraktion begrüßt die begonnene Diskussion um die Errichtung eines Strandes hinter der Mühle. An der besagten Stelle gab es schon früher den „Weißen Strand“, eine bei den Rathenowern sehr beliebte Badestelle. Besonders Kinder, Jugendliche und Familien zog es immer wieder an dieses Havelufer. Über die von der Stadtverwaltung genannten Bedenken muss in den Fachausschüssen sowie in der Rathenower Stadtverordnetenversammlung beraten werden und nach Lösungen gesucht werden. So finden sich sicherlich Möglichkeiten zum Befahren der Uferstellen, um den Strand zu säubern. Und was die Zufahrt für die Badegäste angeht, so ist Rathenow traditionell eine Radfahrerstadt. Auch befinden sich einige Parkplätze in der Nähe. Die Sicherheit des Optikparks sowie der Schiffsverkehr können nicht als Gegenargumente zählen. Denn Schifffahrt gab es hier schon immer und im Optikpark ist man für entsprechende Sicherheitsmaßnahmen zuständig. Die CDU-Fraktion unterstützt das Vorhaben und steht dem Plan, der Rathenower Bevölkerung eine zentrumsnahe Badestelle zu bieten, aufgeschlossen gegenüber. Deshalb sollte die Diskussion im Bauausschuss und in der Stadtverordnetenversammlung fortgesetzt werden.
ANDREAS GENSICKE
CDU-Fraktion
SVV Rathenow
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| 24.06.2010 - MAZ "Westhavelländer" vom 24.06.2010
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Politiker machen sich für Polizeiwache stark
Von ANNE MUSEHOLD
RATHENOW In der Stadtverordnetenversammlung Rathenow wurde am Dienstag über ein wichtiges Thema diskutiert: den Erhalt der 24-Stunden-Wache in Rathenow. Die Frage, wie es mit der Polizeiwache in der Rudolf-Breitscheid-Straße weitergeht, beschäftigt Bürger und Politiker schon seit einigen Monaten.
Alle Fraktionen sprachen sich für den Erhalt der 24-Stunden-Wache in Rathenow aus.
„Für das Sicherheitsgefühl der Bürger ist eine Polizeiwache, die rund um die Uhr besetzt ist, enorm wichtig“, argumentierte Horst Schwenzer von der FDP. „Die Polizei muss bei Großeinsätzen schnell vor Ort sein. Wenn die Leitzentrale nach Brandenburg oder Falkensee verlegt wird, ist dies nicht mehr gegeben. Dadurch könnten Anfahrtszeiten von bis zu einer Dreiviertelstunde entstehen“, gab er zu bedenken.
Auch Hendrik Öchsle von der Linken spricht sich für eine regionale Kreiswache in Rathenow aus: „Die neu erbaute Polizeiwache nur zeitweise zu besetzen, wäre eine Verschwendung der Steuergelder. Die Wache muss effektiv genutzt werden.“
Das moderne Gebäude in der Rudolf-Breitscheid-Straße wurde erst 2003 für zirka 3,9 Millionen Euro errichtet.
Einzig Christian Görke, ebenfalls Stadtverordneter der Linken und Landtagsabgeordneter, hatte eine etwas andere Sicht der Dinge: „Eine Zwölf-Stunden-Wache bedeutet nicht das Ende der Zivilisation. Zur Zeit besteht die Aufgabe der Polizisten hauptsächlich darin, die Wache zu bewachen. Mit einer Tageswache wäre wieder mehr Blau auf den Straßen zu sehen, so, wie es sein soll.“
Die Aussage Görkes wird möglicherweise nicht bei allen Polizeibeamten besonders gut ankommen. Sie ist auch deshalb interessant, weil sich Görke noch vor wenigen Monaten deutlich für den Erhalt der Polizeiwache eingesetzt hatte. Trotzdem stimmte auch er für den fraktionsübergreifenden Antrag.
Im April dieses Jahres wurde bekannt, dass die Landesregierung die Polizeistrukturen in Brandenburg reformieren will. Seitdem bangen viele Rathenower Bürger um die 24-Stunden-Wache. Gemeinsam mit der Stadtverwaltung wollen die Fraktionen nun für ihre Forderungen kämpfen. Ein ausführlicher Bericht soll die Entscheidungsträger in der Landesregierung von der Qualität der Rathenower Polizeiwache überzeugen.

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| 18.06.2010 - MAZ "Westhavelländer" vom 17.06.2010
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Nachwuchs gesucht
Von JOACHIM WILISCH
RATHENOW Warum gibt es in der Kreisstadt eigentlich drei Streetworker, die sich um junge Leute kümmern? Die Frage stellt das Kinder- und Jugendparlament an den Beginn einer Mitteilung, in der die Mitglieder einerseits auf Erfolge verweisen und andererseits eine Initiative starten, um neue Jungparlamentarier zu finden. Das Streetworker-Thema war vom Kinder- und Jugendparlament (Kijupa) besonders intensiv begleitet worden. Auch die Aufstockung der Jugendfördermittel von 2000 auf inzwischen 30 000 Euro sei einer Initiative des Kijupa zu verdanken. Und zudem habe eine Gruppe von Jugendarbeitern auf Initiative des Kinder- und Jugendparlaments Pläne vorgelegt, die sich mit der Zukunft der Jugendlichen in der Stadt Rathenow befasst.
„Es gibt in Rathenow nichts, was mit Jugendlichen und Heranwachsenden zu tun hat, wo die jungen Parlamentarier ihre Finger nicht ihm Spiel haben“ schreibt Susanne Meier, die für das Kijupa die Öffentlichkeitsarbeit erledigt. „Wir streiten uns mit den ,Großen’ um eine bessere Finanzierung der Jugendarbeit, sorgen in sämtlichen Gremien dafür, dass junge, frische Ideen Berücksichtigung finden und arbeiten mit vielen engagierten Leuten zusammen, die alle ein Ziel haben: Rathenow für Kinder, Jugendliche, Heranwachsende und die ganze Familie attraktiv zu machen.“
Das Kinder- und Jugendparlament gibt es schon über acht Jahre. Je länger die Mitglieder aktiv waren, desto mehr Einfluss bekamen die jungen Menschen auf die Politik in Rathenow. Das Kijupa in der Kreisstadt ist eines der ältesten, aktivsten und erfolgreichsten des Landes Brandenburg.
Doch das Jugendparlament kann nur so gut sein wie die Mitglieder. Susanne Meier: „Mitmachen kann jeder, der sich traut, den Mund aufzumachen, anzupacken, der sich interessiert, engagiert und der es leid ist, als Couch-Potato mit Null-Bock-Einstellung betitelt zu werden.“
Um Mitglied des Kijupa zu werden, müsse man „weder Klassenbester noch außergewöhnlich politisch interessiert noch ein totaler Langweiler mit Hornbrille sein“. Was zählt sind Mut, Enthusiasmus und der starke Wille, etwas bewegen zu wollen. In einer Sitzung des Kijupa wird manchmal mehr rumgealbert als diskutiert, heißt es in der Mitteilung weiter. Susanne Meier: „Auch das gehört dazu. Es ist anders als bei den Erwachsenen: Keine Sitzordnung, keine Wortmeldungen und keine politisch korrekte Ausdrucksweise. Es wird gesagt, was jedem gerade einfällt.“
Die Mitglieder des Kinder-und Jugendparlaments legen großen Wert auf ihre politische Unabhängigkeit. Zwar stehe es jedem frei, sich auch in einer Partei zu engagieren, doch sei dies natürlich keine Voraussetzung für eine Mitgliedschaft.
Wer Interesse hat, das Kinder- und Jugendparlament kennenzulernen, der sollte mal vorbeischauen, wenn sich die Jungparlamentarier treffen. Informationen gibt es bei Susanne Meier, Tel. 0 15 2/ 29 92 96 63 oder unter kijupa-rathenow@gmx.de. Im Internet findet man Jugendparlament unter www.kijupa-rathenow.de.

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| 16.06.2010 - MAZ "Westhavelländer" vom 16.06.2010
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SOZIALES: Jugend sucht mehr Platz auf Plätzen
RATHENOW - In Rathenow gibt es unter anderem 35 Sportvereine, drei klassische Jugendeinrichtungen, 14 kommerzielle Sport-, Kunst- und Kulturangebote (zum Beispiel das Kulturzentrum, die Stadtbibliothek oder die Schwimmhalle) und drei Streetworker. Das ist beachtlich, möchte man sagen und trotzdem sieht es so aus, als fühlen sich Jugendliche vernachlässigt. Woran das genau liegt sollte eine Umfrage klären, die vom Kinder- und Jugendparlament initiiert wurde und an der über 500 Jugendliche teilnahmen.
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