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27.01.2012, 16:08 Uhr Übersicht | Drucken
Dr. Saskia Ludwig: Wir tragen die Verantwortung für eine Zukunft ohne Willkür und Totalitarismus
Kranzniederlegung anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus

Im Namen der Landtagsfraktion und des Landesverbands der Märkischen Union hat Dr. Saskia Ludwig anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus in der Spitzweggasse in Potsdam einen Kranz niedergelegt.



Andrè Schaller, Dr. Saskia Ludwig und Dieter Dombrowski
 

Dr. Saskia Ludwig sagt: „Unser Gedenken soll nicht ein in die Zukunft wirkendes Schuldbekenntnis sein. Schuld und Vergebung sind immer höchstpersönlich und vererben sich nicht. Aber die Tatsache, dass sich vor gar nicht so langer Zeit in der Mitte Europas eine Diktatur etablieren konnte, die menschenverachtend und grausam ihre Ideologie umsetzte, muss im gemeinschaftlichen Bewusstsein, vor allem auch bei der jungen Generation verhaftet bleiben. Wir tragen die Verantwortung für eine Zukunft ohne Willkür und Totalitarismus.“

Zum Hintergrund

In der Potsdamer Spitzweggasse befand sich bis 1943 ein als jüdisches Altenheim getarntes Sammellager. Von hier wurden die jüdischen Bürger von Potsdam in verschiedene Vernichtungslager deportiert. Der Gedenkstein ist der einzige in Brandenburg, der an ein solches Sammellager erinnert. 



27.01.2012, 16:12 Uhr


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